Buchung - Service & Information
+49 (0) 3334/382550 Montag - Freitag von 08.00 - 18.00 Uhr

Reisefinder

 
von 0 bis 270

Abschied von Krk

7. September 2022, früh

Reisegrüße: Inselzauber an der Adriaküste

Über die Bundesautobahn A9 reisen wir zur Zwischenübernachtung zum Sporthotel Wilder Kaiser in Oberaudorf. Wir werden herzlich von der Familie Astl begrüßt. Auch wenn wir nur eine Nacht dort nächtigen, fühlen wir uns gleich gut aufgehoben. Bei einem gemütlichen Abendessen im Panoramarestaurant mit vorzüglichen Speisen und dem einen, und noch einem Gläschen frisch gezapften Bier aus der hauseigenen Brauerei lassen wir die Kilometer der Anreise hinter uns. Am nächsten Morgen sagen wir „Auf Wiedersehen“, zur Rückreise sehen wir uns wieder im Sporthotel Wilder Kaiser. Über die Autobahnen geht es weiter in Richtung Süden. Helmut fährt mit uns in Richtung Salzburg, vorbei an den in der Morgensonne glitzerndem Chiemsee. Am Horizont sehen wir die die Insel Herrenchiemsee. Wir passieren die Grenze zu Österreich und fahren weiter durch Österreichs schöner Landschaft, links und rechts der Autobahn in Richtung Villach. Vor dem Karawankentunnel holt uns doch noch ein Stau ein, Baustelle. Es wird eine zweite Tunnelröhre gebaut. Ein Stück des Weges durch Slowenien über die Autobahn und die Landstraße bis zur slowenisch-kroatischen Grenze. Nun ist es nicht mehr weit bis zu unserem Hotel. Am späten Nachmittag kommen wir im Hotel Drazica an. Der Check-In klappt problemlos, unser Bus steht vor der Tür. Mit einem Welcomdrink werden wir herzlich begrüßt. Den Abend lassen wir wieder in geselliger Runde beim Abendessen ausklingen. Auf der Hotelterrasse spielt Musik und wir genießen den ersten Urlaubsabend am Meer.

Unseren ersten Ausflugstag verbringen wir mit Nedim, unserem kroatischen Reiseleiter. Er führt uns mit interessanten und unterhaltsamen Geschichten über seine Insel Krk. Erstes Ziel ist die Altstadt von Krk. Bei schönem Wetter und einem lauen Lüftchen spazieren wir durch die Historie der engen Gassen. Im Hafen laufen Boote und Bötchen aus und ein. An der Promenade herrscht quirliges Treiben mit Marktständen, Eisdielen und kleinen Geschäften. Ein erster Einblick in unser Urlaubszuhause. Wir machen uns mittags auf den Weg mit einem Abstecher zur imposanten Krk-Brücke nach Dobrinj. ein kleiner Ort mit bewegender Geschichte und ein kleiner Geheimtipp auf der Insel. Im Restaurant „Zora“ genießen wir bei Spezialitäten der kroatischen Küche unsere Mittagspause. Nedim nimmt alle mit zu einem Rundgang durch den kleinen Ort. Und wieder der Panoramablick auf´s Meer. Nedim klärt uns über die Auswirkungen des Schlammbadens auf. Im Vorbeifahren sehen wir die Schlammbadenden, welches gut für den Körper ist. Allerdings amüsieren wir uns über den Anblick. Über kleine Straßen kommen wir am späten Nachmittag wieder am Hotel ab. Einige von uns nutzen die Zeit für eine erste Badefrische in der türkisblauen Adria. Morgen machen wir Urlaub. Jeder verbringt den Tag nach seiner Fasson, flanieren an der Uferpromenade, Baden im Hotelpool oder im Meer oder bei einem gemütlichen Stadtbummel. Einige wollen mit dem Unterwasserboot abtauchen und Fische beobachten.  Gespannt bin ich auf den morgigen Tag. Wir wollen mit einem Privatschiff zur Insel Rab fahren. Ich hoffe auf gutes Wetter……

Ausflug zur Insel Rab. Wir haben gutes Wetter! Kein Wind, 26 Grad und Sonnenschein. Idealwetter für unseren Schiffsausflug. Wir spazieren in der Morgensonne von unserem Hotel bis zum Hafen in Krk. Nedim begleitet uns wieder. Nach dem alle an Bord der Lahor sind, begrüßt uns Abramusic mit einem bekömmlichen Kräuter- oder Feigenschnaps. Nedim hilft beim Einschenken. Alle haben ein schönes Plätzchen gefunden, die karge Küstenlandschaft zieht langsam an uns vorbei. Wir nehmen Kurs auf die Insel Rab. Schon von weitem grüßen die vier berühmten Glockentürme. Im Hafen von Rab ankern wir und gehen an Land. Ein kleiner Spaziergang in die Historie der Insel und durch die Altstadt bringt Interessantes hervor. Verwinkelte Gassen beherbergen Souvenir-Shops, Cafés, Bars und Restaurants. Ein jeder vergnügt sich nach eigenem Interesse. Nachmittags stechen wir wieder in See und nehmen nun Kurs auf die Insel Krk. Wir sehen während der Fahrt kleine Buchten, türkisblaue Adria, gelegentlich kreuzt ein Boot unseren Weg. Es ist windstill. Zu unserem Amüsement hat eine Möwe auf dem Sonnenverdeck Platz genommen – Energiesparer am Werk. Am Horizont sehen wir den Hafen von Krk und unser Hotel. Von der Wasserseite ein schöner Anblick. Nach der Ankunft im Hafen bummeln wir zum Hotel. Mit der untergehenden Sonne vergeht ein besonderer Tag.

Unser letzter Ausflugstag führt uns in die Kvarner Bucht. Rijeka und Opatija sind unser heutiges Reiseziel. Die Hafenstadt Rijeka ist unser Vormittagsziel. Wir bummeln gemütlich durch die imposanten Häuserzeilen der habsburgischen Ära, vorbei am Nationaltheater, durch die Fischhalle, über den farbenfrohen Obst- und Gemüsemarkt bis zur Kathedrale. Pause macht jeder für sich, in der Fußgängerzone treffen sich die meisten von uns. Der Weg führt weiter entlang der Kvarner Bucht mit dem Bus nach Opatija, es ist nicht weit. Die Uferpromenade säumen die Häuserzeilen der K+K Monarchie unseren Weg. Im Zentrum erfreuen wir uns am Springbrunnen, der von buntem Blumenschmuck umsäumt ist. Entlang des Ufers baden Urlauber, liegen unter ihren Sonnenschirmchen und genießen die wohlige Septembersonne. Cafés, Bars und Restaurants locken Besucher mit verschiedensten Cocktails und frisch gebratenem Fisch. Entlang der Promenade, die mit Bänken, Oleanderbüschen und Palmen gesäumt ist, verbummelt sich die Zeit wunderbar. Nach einer Stunde Rückreise kommen wir wieder im Hotel an. Mit etwas Wehmut verabschieden wir uns von Nedim. Mit Spaß und Wissen über Land und Leute hat er uns seine Heimat näher gebracht. Unseren letzten Tag verbringt jeder individuell – Wir machen Urlaub!

Unsere Reise neigt sich dem Ende. Zur Abreise am Morgen zeichnet der Himmel einen wunderschönen Regenbogen. Ein seltenes Bild. Wir fahren mit Wehmut. Ich denke, ich werde bei Adriana einen Termin für 2024 reservieren. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nordfriesische Insel- und Halligwelt

Hallig Südfall  Nordstrand, kleine Insel am Wattenmeer. Einmal um´s Gebüsch führt uns ein schmaler Weg nach „Westen“. In den Gesichtern meiner Gäste sehe ich eine gewisse Aufregung. Wir wollen mit der Kutsche direkt durch´s Wattenmeer, natürlich bei Ebbe auf die Hallig Südfall. Um 10 Uhr lässt der Wasserstand unser Vorhaben zu. Wir richten uns nach der Natur. Ebbe und Flut gibt die Abfahrtzeit vor. Wir sind die 50 Personen, die auf der Hallig täglich begrüßt werden dürfen. Und schon kommen Sie an, die drei Wattwagen. Norweger-Pferde sind davor gespannt. Sie kennen den Weg durch´s Watt. Schnell waren alle Plätze verteilt und schon geht’s los. Ungefähr 1,5 Stunden sind wir dem Watt ausgesetzt. Um die Nase bläst uns ein kräftiger Sommerwind. Die Pferde gehen fleißig voran, mal im Schritt, mal im Trab. Fotografieren ist schwierig. Der Wind weht so manche Mütze ins Watt. Von weitem taucht Sie dann vor uns auf, die Hallig Südfall. Drumherum ist der zart lila blühende Strandflieder zu bewundern. Bei der guten Salzluft kann man gut durchatmen. Wir kommen der Hallig näher. Bald werden wir mit einem lauten Blöken der Schafe begrüßt. Wie ein Fels in der Brandung steht sie da, die Gunda Erichsen. Freudig und im luftigen Kleid begrüßt sie uns. Die Hallig ist klein, ein Spaziergang ist schnell absolviert. Am Horizont sind die Fähren nach Pellworm zu beobachten. Gunda und ihr Mann Gunna bereiten friesische Gerichte für ihre Gäste. Der Apfelkuchen ist noch warm und duftet aus der Küche über die Hallig. Gunna macht den besten Pharisäer, mit einer ordentlichen Sahnehaube obendrauf. Der Wind nahm zu und man musste acht geben, dass sie nicht vom Winde verweht wird. Ein ordentlicher Schuss Rum ist auch drin. Nach dem alle Besucher versorgt sind, nimmt sich Gunda Zeit und erzählt aus ihrem Halligleben. Gespannt lauschen alle Gundas Erzählungen. Plötzlich erklingt das Horn und wir müssen los. Bevor die Flut kommt, sollten wir wieder in „Westen“ sein. Das Wetter hält, gelegentlich scheint die Sonne. In den Gesichtern meiner Gäste kann ich nun Entspannung ablesen. Ich weiß allerdings nicht, womit es zu tun hat. Weil wir unversehrt wieder angekommen sind oder an den Wirkungen der Pharisäers? Das Wetter soll in den nächsten Tagen schlechter werden, deshalb nehmen wir uns Zeit auf Nordstrand und beobachten die aufkommende Flut.

Panoramarundfahrt Husum und Eidersperrwerk Der Regen begleitet uns schon bei der Abfahrt. Es ist stürmisch. Nordfriesisches Wetter eben. Wir fahren trotzdem zum Deich. Oben auf der Deichkrone blicken wir nach Nordstrandischmoor. Es stürmt. Einige halten sich an einander fest. Hinter dem Deich läßt es sich gut aushalten. Die Lorenbahn zieht an uns vorüber und verschwindet langsam im Nebel des Regens am Horizont. Die Luft ist warm und feucht. Wir bestaunen die raue Nordsee, die faszinierenden Wellen. Wir stellen uns mutig der rauen Natur. Weiter geht es gut gelaunt nach Husum. Theodor Storm lässt grüßen. Wir verbringen die Zeit individuell, jeder nach seinem Geschmack. Husum ist eine lebendige Stadt. Plötzlich regnet es in Strömen. Wir fahren nachmittags zum Eidersperrwerk. Mächtiger Wind weht uns durch die Haare. Der Regen verzog sich. Das Eidersperrwerk war geöffnet und ließ das Wasser mit mächtigem Wellenrauschen in die Eider strömen. Oben auf dem Eidersperrwerk bließ der Wind so stark, dass man sich gut fest halten musste. Gelegentlich wärmten uns die Sonnenstrahlen. Die Möwen umkreisen die Fischbrötchen der Besucher.

Insel Amrum Wir nehmen Kurs auf die Insel Amrum. Ab Dagebüll bringt uns die Fähre nach Wittdün. Wir haben bestes Sommerwetter, trotz schlechter Vorhersage. Paula, ein Doppeldeckerbus, schuckelt uns über die Inseldörfer. An uns vorbei zogen Postkartenpanoramen mit reetgedeckten Häusern, Gärten mit zart rosa blühenden Rosen und Hortensien mit prachtvollen Blüten in blau, dunkelrot und altrosa. Und immer im Hintergrund die Weite der Nordsee. Leichter Sommerwind begleitet uns bei einem Spaziergang auf dem Panoramaweg. Die Sonne wärmt, wir sitzen geschützt hinter dem Deich. Leichtes Gewölk am Himmel. Am Horizont blickt man auf die Halligen und Inseln. Bald kommt die Fähre.